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| © , 02.01.2007 | print version |
Zu den Schwerpunkten des Projektes gehören Methoden für die Spezifikation und den Entwurf von Web-Informationssystemen sowie die Erweiterung von Datenbanksystemen um anwendungsspezifische Schnittstellen.
Hierbei geht es neben der Realisierung eines Web-Informationssystems im Anwendungsbereich der biologischen Forschung vor allem um die Individualisierung von Arbeitsumgebungen sowie die Verwaltung und semantische Annotation von Analysedaten. Durch die prototypische Realisierung soll zugleich eine schnelle Validierung der Anforderungen erfolgen.
Idee:Die in diesem Praktikum behandelte Thematik basiert auf der Arbeit von Ökologen am Institut für Polarökologie (CAU) und des Leibniz-Institutes für Meereswissenschaften IFM-Geomar.
Die hierbei durchgeführten Untersuchungen beinhalten verschiedene Methoden, die sich einzeln oder auch als Gesamtheit betrachtet werden können.
Die verwendeten Methoden oder Arbeitsschritte sind durch langjährig Erfahrung und internationale Standardisierungsgremien entwickelt und anerkannt worden.
Bei der Wahl der Methode steht die Qualität der Daten und praktische Durchführbarkeit aller notwendigen Arbeiten im Vordergrund.
Greift man einmal das Beispiel eines Studentischen Praktikums zur Benthosökologie (Ökologie des Meeresbodens) am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften heraus, dann werden quantitative und qualitative Methoden zur Probennahme benutzt.
Im Rahmen der Probennahme werden Kontextdaten (z.B. Georeferenz, Wassertiefe, etc) und Umweltparameter (Salzgehalt, Wassertemperatur, Sauerstoffgehalt, usw.) gemessen. Die Proben werden entsprechend fixiert und für die Heimreise gelagert. Zurück im Labor werden diese Proben dann aufgearbeitet und die artbezogenen Daten erhoben.
Die Eingabe der verschiedenen Formen von Daten und die Verwendung der verschiedensten Methoden macht es unabdingbar die Arbeiten genaustes zu dokumentieren. Die Dokumentation mit Hilfe von Workflows würde zusätzlich eine Erleichterung und Vereinfachung im Bereich der Dateneingabe und Analyse bringen.
Die Heterogenität der Methoden macht es allerdings notwendig flexible und adaptive Tools zu entwickeln. Es muss möglich sein ganz neue Arbeitsmethoden in das System aufzunehmen.
Die Biologen als Benutzer des Systems müssen die Möglichkeit haben auch ohne Hilfe eines Informatikers die Leistungsfähigkeit des Systems zu erweitern.
Die Arbeitsgruppe Technologie der Informationssysteme entwickelt momentan ein Tool, welches aus einer XML-Spezifikation eine lauffähige Java-Web-Anwendung generiert.
Da für die Erstellung der Spezifikation, Wissen aus der Informatik notwendig ist, müssten wir für die Biologen Wizards entwickeln, die es erlauben die Methoden der Biologie einfach zu beschreiben.
Diese Wizards erzeugen dann die XML-Spezifikation, aus der wiederum ein lauffähige javabasierte Webanwendung generiert wird.
Material, welches in Informatik III ausgearbeitet wurde:
Für den Beruf des Informatikers werden in den meisten Stellenausschreibungen und Jobangeboten
folgende Anforderungen gefordert
(siehe
google):
Kenntnisse in der Analyse, dem Design und der Implementierung von mehrschichtigen Anwendungen, Projektarbeit,
Erfahrungen in der objektorientierten Entwicklung, UML (und entsprechenden Tools), Validierung und Verifikation (JUnit, FIT, ...), Datenbanken